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L und Punkt —

Wohnbau | Wettbewerb 2010, Anerkennungspreis

3-stufiger Wettbewerb: Gutachterverfahren Wohnbau Waagner Biro Straße |  Ort: Graz, AT | Bauherr: ÖWG, ENW | Area: 49.000 m2, Architekten: Janser, Castorina, Koller | Landschaftsplanung: (2. Stufe) Bauchplan | Visual: Castorina | Mitarbeit: Luthringshausen, Temmel

Leitidee
Das städtebauliche Konzept entsteht durch die Kombinatorik, Addition und Variation eines Gebäudepaares – L und Punkt.
Diese Grundeinheit vermag eine ausgiebige Antwort an die Anforderungen urbaner Vielfalt zu geben. Dabei rücken der öffentliche Raum und eine hohen Typologievielfalt ins Zentrum. Die vier Bestandteile sind ein quadratischer 6-geschoßiger Turm, ein L-förmiger Riegel (4-geschoßig), eine Grünfläche und ein Platz. Durch die Addition des unterschiedlich gespiegelten Gebäudepaares generiert sich das städtebauliche System – eine Abfolge von unterschiedlichsten öffentlichen Milieus.
Entlang der nicht-motorisierten Haupterschließungsachse knüpfen sich urbane Plätze mit programmatischen Anziehungspunkten – sie variieren in ihrer Dimension und den räumlichen Qualitäten. Gleichzeitig entstehen Schnittstellen zu den halböffentlichen Grünflächen des Gebäudeensembles. Auf der jeweiligen Rückseite (im Norden und Süden des Grundstückes) werden diese Bereiche vom Grünraum beeinflusst, der auch als Puffer zu den angrenzenden Gebäuden dient. Platzflächen mit einem starken Naturbezug entstehen. Die Zonen zwischen den Gebäuden gehen in die öffentlichen Grünräume über.
Die vielen variantenreichen informellen Begegnungszonen sind der Leitgedanke der Bebauungsidee. Eine hohe Identifikationsmöglichkeit mit dem unmittelbaren Umfeld soll ein optimales, facettenreiches Wohn-, Arbeits- und Freizeitumfeld für Generationen und Menschen mit verschiedensten Ansprüchen gewährleisten.