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Ahoi —

Öffentlicher Raum | Wettbewerb 2011, 1. Preis | 2011

Wettbewerb: stadtfinden | Ort: Darmstadt, D | Bauherr: Darmstädter Architektursommer | Fläche: 6ha | Architekten: Janser, Castorina, Koller | Visual: Castorina | Photos: Anton Blanke, Adeline Seidel, Peter Kratzert, Natascha Braun

Projektidee
Der Große Woog, der als sehr zentral gelegener Naturbadesee ein Juwel von Darmstadt darstellt, wird durch eine Umzäunung hermetisch abgetrennt vom umgebenden städtischen Raum. Was im Sommer Badegäste abschirmt, bildet auch während des restlichen Jahres eine schwer überwindbare Barriere.
Was bleibt, ist der sehnsuchtsvolle Blick durch den Zaun - in den öffentlichen Raum, der doch keiner ist. 
Die Wasseroberfläche wird für einige Wochen zur temporären Ausstellungsfläche. Der Badegast wird für diese Zeit zum Museumsbesucher. Der Spaziergänger zum Zaungast.
Über die gesamte Wasserfläche werden in einem 30m-Raster Luftschlauchreifen in Vierergruppen positioniert.  Die Grundeinheit – vier Schwimmmöbel – sind auf einen kommunikativen Maßstab ausgelegt. Im großen Maßstab verändern die Schwimmkörper stark die Gesamterscheinung des Gewässers. 
Durch die Multiplikation eines an sich sehr banalen Elementes, erhält dieses seine künstlerische Note und verleiht dem Woog für die Dauer der Installation eine teppichartige Atmosphäre.

Umsetzung
Das Projekt wurde im Mai 2011 in Form eines Studierenden-Workshopes im Rahmen des Darmstädter Architektursommers 2011 stadtfinden realisiert.
Organisation DAS: Prof. Kerstin Schulz, Oliver Langbein.
Studierende: Benke Juliane, Benz Andreas Albin, Bernhard Julia, Daniel Timo, Metzen Vicky, Nikolova Plamena, Schwarz Ostara.
Projektpate: Prof. Dr.-Ing. Julius Niederwöhrmeier