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Wohnstrasse Sillblock! —

Wohnbau | Wettbewerb 2011

Wettbewerb: Wohnbebauung Sillblock |  Ort: Innsbruck, AT | Bauherr: IIG | Fläche: 11.900 m2 | Architekten: Janser, Castorina, Dornhofer, Kahlig | Visual: Castorina, Luthringshausen | Mitarbeit: Koller

Leitidee
Das Projekt ‘Wohnstraße Sillblock’ liefert einen räumlichen Beitrag für ein lebendiges städtisches Umfeld. Dieser Grundgedanke wird auch zur tragenden Idee für das Gebäude - der Weg wird zum Ort.
 
Städtebauliche Kriterien
Ausgehend von der städtebaulichen Situation des bestehenden Gebäudes werden die Baufluchten entlang der Erzherzog-Eugen-Straße sowie der Sebastian-Scheel-Straße beibehalten. Die vorgegebene Höhe mit 17m wird berücksichtigt und straßenseitig ein untergeordnetes Dachgeschoß mit Penthäusern vorgeschlagen. Hofseitig wird das Dachgeschoß nicht bebaut und die Fläche kann gemeinschaftlich genutzt werden. Der derzeit bestehende, halböffentliche Erschließungsweg, der sich auch in den benachbarten Blockrandbebauungen fortsetzt, wird konzeptionell beibehalten. Er dient als zukünftige Haupterschließungsachse und bildet das Rückgrat für den neuen Baukörper.
 
Der halböffentliche Park als Mehrwert für die Bewohner
Der Park als halböffentlicher Freibereich und Erholungsraum stellt für das Gebäude und die Umgebung eine wichtige Qualität dar. Er soll in seiner Größe und mit seinem gewachsenen Baumbestand erhalten bleiben. Durch die Öffnung nach Süd - West erhält der Hof mit seinem neuen Baukörper eine ideale Besonnung. Auch die Wohn- und Nutzungsqualität des nördlich angrenzenden Nachbargebäudes verbessert sich durch diese Maßnahme.
 
Die Wohnstraße wird zum Rückgrat der inneren Erschließung
Im Erdgeschoß sind die straßenseitigen Baukörper mit Allgemeinräumen, Abstellräumen, Fahrradabstellflächen sowie mit offen nutzbaren Gemeinschafträumen belegt. Ein durchlässiger Ort, der als sozialer Treffpunkt auch zum Verweilen einlädt, entsteht. Der Höhenunterschied von 0,40m kann über Rampen behindertengerecht überwunden werden.
Durch die Wohnstraße ist der hofseitige Grünraum für alle Bewohner gut erreichbar angebunden und lädt zur Nutzung ein. Die Positionierung der Teilbaukörper lassen variierende Aussichten entlang der Erschließungswege entstehen. Die Wohnstraße ist die Schnittstelle zum
Geschehen auf der Straße und im Hof. Durch die Verzahnung der Baukörper wird die sie in Teilbereiche unterbrochen, sodass Nachbarschaften und engere soziale Gefüge entstehen.